Testbericht GENELEC 1238CF
Von Anselm Goertz - Sound & Recording 4/11
Hörtest
Für den Hörtest blieb in diesem Fall aufgrund der Größe des Sets nur die Möglichkeit eines Probeaufbaus im reflexionsarmen Messraum (siehe Foto). Die Kombination wurde hier direkt aus einem C.E.C-Laufwerkdigital gespeist. Die Hörentfernung lag bei4–6m, wo die Genelecs zu echter Hochformaufliefen. Die in jeglicher Hinsicht perfekt agierenden 1238CF erzeugten eine hoch präzise, von den Lautsprechern selber völlig los-gelöste Abbildung aller Quellen zusammenmit einem Höchstmaß an Neutralität. Das Ganze wurde nach unten durch den Subwoofer bestens ergänzt, der hier eindrucksvollzeigte, was es bedeutet, wirklich bis 18Hzherunter noch mit vollem Pegel störungsfreihören zu können.
Fazit
Die mit 15.000 Euro Komplettpreis schon im gehobenen Segment spielende neue Genelec-Kombination aus der DSP-Serie hat in jeglicher Hinsicht einiges zu bieten: beste Messwerte, hervorragende klangliche Eigenschaften, modernste DSP-Technik sowie eine voll-digitale Signalverteilung und einen unglaublich tiefen Bass. Wenn der Platz für den7271A-Subwoofer vorhanden ist, dann wird diese Kombination auch gehobenen Anforderungen in der Basswiedergabe, z.B. in einer Filmtonregie, locker nachkommen. Dank der DSP-Technik mit all ihren Pluspunkten dürften die großen Genelecs auch nach vielen Jahren noch voll „zeitgemäß” und damit trotz der hohen Anschaffungskosten eine gute und sichere Investition sein.
